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Saturday, 27. June 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

CO2-Konzentration Juni 2026: Atmosphäre nähert sich 430 ppm

Die globale CO2-Konzentration nähert sich laut Copernicus Climate Change Service im Juni 2026 der Marke von 430 ppm – gegenüber vorindustriellen 280 ppm ein Anstieg um mehr als 53 Prozent. Der saisonale Frühjahrs-Höchststand übertrifft erneut den Vorjahreswert, und die bisherigen Emissionsreduktionen der Pariser-Abkommen-Unterzeichner reichen nachweislich nicht aus, um diesen Trend zu stoppen. Für Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dieser Befund, wie dringend der Ausbau erneuerbarer Energien und die Stärkung kommunaler Energieprojekte vorangetrieben werden müssen. Konkrete regionale Maßnahmen – von Bürgerenergiegenossenschaften bis zu kommunalen Wärmenetzen – bleiben ein messbarer Beitrag, auch wenn globale Trendumkehr nur durch kollektives Handeln gelingt.

Das Pariser Abkommen zielt auf eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C – dafür darf das CO2-Budget laut IPCC AR6 nur noch etwa 380 Gt CO2 ab 2023 emittiert werden, bei aktuellem Tempo aufgebraucht in unter einem Jahrzehnt. Deutschland zahlt trotzdem weiterhin fossile Subventionen in zweistelliger Milliardenhöhe jährlich, während die Bundesregierung Klimaziele als erfüllt kommuniziert. Wer von verzögertem Handeln profitiert, sind Konzerne wie RWE und BASF, deren Geschäftsmodelle direkt an fossiler Infrastruktur hängen.