CPJ bekräftigt: Palästinensische Journalist:innen bleiben geschützt
Wer gezählt wird, hat Macht – und wer nicht gezählt wird, verschwindet aus dem öffentlichen Gedächtnis. Die Entscheidung des CPJ sichert, dass getötete Journalist:innen in Konfliktregionen nicht nachträglich unsichtbar gemacht werden können. Das ist kein bürokratischer Vorgang, sondern eine Frage von Würde, Rechenschaft und dem Schutz freier Berichterstattung weltweit.
Pressefreiheit steht unter globalem Druck – und Definitionen sind keine neutralen Werkzeuge, sondern politische Entscheidungen. Dass eine Organisation wie CPJ unter öffentlichem Druck steht, ihre Dokumentationsstandards zu verändern, zeigt, wie stark Informationskontrolle auch in demokratischen Kontexten umkämpft ist. Für Redaktionen und Zivilgesellschaft in Deutschland ist diese Entscheidung ein Signal: Wer Journalist:innen schützen will, muss klare Standards verteidigen – auch wenn es unbequem wird.