Fahrradgerechte Stadt: Wie gelingt klimafreundliche Mobilität?
Klimafreundliche Mobilität ist kein Luxusthema, sondern eine Frage der Daseinsvorsorge – besonders für Menschen ohne Auto oder mit geringem Einkommen. Eine gut ausgebaute Fahrradinfrastruktur senkt Mobilitätskosten für alle und entlastet gleichzeitig kommunale Haushalte durch geringere Straßenunterhaltungskosten. Wer Mobilität gerechter gestaltet, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Lebensqualität in der Fläche.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen mittelgroßen Städten und ländlichen Räumen ist die Frage der Radmobilität hochrelevant: Schwerin, Rostock und Wismar könnten von übertragbaren Planungsmodellen direkt profitieren. Kommunale Energieprojekte und Mobilitätswende gehören zusammen – wer Radverkehr fördert, reduziert auch den Strombedarf im Verkehrssektor. Der Ausbau sicherer Radinfrastruktur ist kurzfristig finanzierbar und erzielt schnell messbare CO2-Einsparungen.