Physik vor Politik: Lesch und Kleidon zur Klimakrise
Ein auf physikalischen Fakten basierender Klimadiskurs stärkt die Qualität demokratischer Entscheidungsfindung und schützt vor politischer Instrumentalisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Bücher wie dieses leisten einen wichtigen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Grundbildung der Gesellschaft und damit zur Handlungsfähigkeit im Klimaschutz.
Für die Klimaschutzdebatte in Mecklenburg-Vorpommern, wo Windkraft und erneuerbare Energien politisch umstritten sind, bietet ein solches Sachbuch eine wertvolle Grundlage: Wer die Physik hinter Energiewende und Klimawandel versteht, kann politische Argumente besser einordnen. Schulen, Volkshochschulen und kommunale Klimaschutzbeauftragte könnten diesen Ansatz nutzen, um Bürger:innen evidenzbasiert in die Energiewendediskussion einzubeziehen.