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Thursday, 2. July 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Physik vor Politik: Lesch und Kleidon zur Klimakrise

Das Buch von Harald Lesch und Axel Kleidon vermittelt physikalische Grundlagen zur Klimakrise und betont, dass naturwissenschaftliche Fakten keine politische Verhandlungsmasse sind. Die Autoren erklären Konzepte wie Strahlung und Entropie als Basis für eine fundierte gesellschaftliche Debatte über Klimaschutz und Energiewende. Für Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern, das als Küstenland besonders von Klimaveränderungen betroffen ist, bietet das Werk eine zugängliche wissenschaftliche Orientierung. Die Rezension in einem renommierten Wissenschaftsmagazin bestätigt die Qualität der Wissenschaftskommunikation.

Ein auf physikalischen Fakten basierender Klimadiskurs stärkt die Qualität demokratischer Entscheidungsfindung und schützt vor politischer Instrumentalisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Bücher wie dieses leisten einen wichtigen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Grundbildung der Gesellschaft und damit zur Handlungsfähigkeit im Klimaschutz.

Für die Klimaschutzdebatte in Mecklenburg-Vorpommern, wo Windkraft und erneuerbare Energien politisch umstritten sind, bietet ein solches Sachbuch eine wertvolle Grundlage: Wer die Physik hinter Energiewende und Klimawandel versteht, kann politische Argumente besser einordnen. Schulen, Volkshochschulen und kommunale Klimaschutzbeauftragte könnten diesen Ansatz nutzen, um Bürger:innen evidenzbasiert in die Energiewendediskussion einzubeziehen.