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Thursday, 2. July 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

Studie: Bundesregierung erhöht fossile Subventionen trotz Spardrucks

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der Bund trotz Spardrucks weiterhin Milliarden in klimaschädliche Subventionen für fossile Energieträger fließen lässt – Mittel, die für die Energiewende dringend gebraucht werden. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinem hohen Anteil einkommensschwacher Haushalte ist dabei entscheidend: Ein sozial gerechter Subventionsumbau mit direkten Entlastungen für Geringverdiener ist machbar und muss Teil der Lösung sein. Die freiwerdenden Haushaltsmittel könnten gezielt in kommunale Energieprojekte und Bürgerenergiegenossenschaften fließen und so die regionale Wertschöpfung stärken. Ein konsequenter Abbau fossiler Subventionen schafft Finanzierungsspielräume, die die Energiewende im Land spürbar beschleunigen könnten.

Klimaschädliche Subventionen in Milliardenhöhe verhindern fairen Wettbewerb zwischen fossilen und erneuerbaren Energien und verlangsamen die Dekarbonisierung der gesamten Volkswirtschaft. Wer diese Ungleichgewichte benennt und belegt, stärkt die demokratische Debatte über eine gerechte Haushalts- und Klimapolitik. Eine transparente Subventionspolitik ist Voraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und Bürger informierte Wahlentscheidungen treffen können.

Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet jeder Milliardenbetrag, der in fossile Strukturen fließt, weniger Spielraum für Investitionen in Wind- und Solarenergie sowie kommunale Wärmenetze. Bürgerenergiegenossenschaften in der Region konkurrieren unter verzerrten Marktbedingungen, solange fossile Anbieter staatlich bevorzugt werden. Ein Abbau dieser Subventionen könnte die Investitionsatmosphäre für dezentrale Erneuerbaren-Projekte im ländlichen MV spürbar verbessern. Politisch ist jetzt der richtige Moment, diese Forschungsergebnisse in die Debatte um den nächsten Bundeshaushalt einzuspeisen.