Vera C. Rubin Observatory startet systematische Himmelsdurchmusterung
Großangelegte Himmelsdurchmusterungen wie diese liefern frei zugängliche Daten für die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft weltweit und ermöglichen auch kleineren Forschungseinrichtungen Zugang zu astronomischen Erkenntnissen. Die offene Datenpolitik des Observatoriums stärkt den globalen wissenschaftlichen Austausch und fördert eine evidenzbasierte Weltwahrnehmung, die demokratischen Gesellschaften zugutekommt.
Das Rubin Observatory markiert einen Paradigmenwechsel in der Astronomie: Statt einzelner Zielobjekte wird nun der gesamte Himmel kontinuierlich beobachtet, was völlig neue Forschungsansätze ermöglicht. Die anfallenden Datenmengen von rund 20 Terabyte pro Nacht erfordern neue Methoden der KI-gestützten Auswertung und schaffen Anknüpfungspunkte für Informatik und Datenwissenschaft. Für Universitäten wie Greifswald oder Rostock bieten sich perspektivisch Kooperationsmöglichkeiten bei der Auswertung der frei verfügbaren Datensätze.